Lars Schäfer

Lars Schäfer

Projektleitung

  1. Wer sind Sie? Geben Sie uns bitte einen kleinen Einblick in Ihre Persönlichkeit und Interessen.

Mein Name ist Lars Schäfer, ich unterstütze das Team der WFG als Projektleiter für die Bereiche RegioHOLZ und Fachkräftesicherung. Geboren und aufgewachsen im Schwarzwald, in einem Teilort von Horb a.N., bin ich ein Kind der Region. Die Holz- und Möbelbranche ist für mich als Wahl-Karlsruher und Spross einer Schreiner-Familie keine Unbekannte. Vielfältige berufliche Erfahrungen sammelte ich als Projektleiter im Bereich Produktmanagement und Marketing sowie durch nebenberufliche Dozententätigkeiten an den Hochschulen in Karlsruhe und Stuttgart.

  1. Erzählen Sie uns etwas über RegioHOLZ! Was macht RegioHOLZ einzigartig?

Die Schwarzwälder Holz- und Möbelbranche ist einzigartig. Nirgendwo sonst findet man eine ähnliche Häufung von renommierten Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, bis hin zum Weltmarktführer im Bereich holzaffinen Maschinenbau. RegioHOLZ hat zwei Ziele: Der Schwerpunkt des Projekts liegt bei der Unterstützung der Unternehmen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Einzigartig ist hierbei die holznahe Koordinierungsstelle Wissenschaft-Wirtschaft an der Hochschule Rottenburg. Darüber hinaus vernetzt RegioHOLZ die Unternehmen der Branche und schafft damit Synergien durch Kooperationen.

  1. Wie kam RegioHOLZ zustande? Welche Gründe steckten dahinter?

RegioHOLZ entstand aus dem seit 2012 bestehenden Netzwerk Holz und Möbel Nordschwarzwald und zwar als Beitrag der Region Nordschwarzwald zum Fördermittelwettbewerb „REGIOWIN“. RegioHOLZ ist dabei eines von landesweit nur 18 prämierten Projekten bei dieser Ausscheidung.

  1. Was kann RegioHOLZ in Ihren Augen bewirken, um die Holzindustrie schmackhafter für Nachwuchskräfte zu machen?

In einem Netzwerk wie RegioHOLZ können alle Beteiligten immer von den Erfolgs- und Misserfolgen der Anderen profitieren, so auch beim Thema Fachkräftesicherung. Ich denke, dass wenn wir es schaffen Unternehmen zu vernetzen und gemeinsam für die Holzbranche einstehen und dafür werben, wird diese automatisch auch für Nachwuchskräfte noch attraktiver.

  1. Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, was Sie mit dem Projekt „RegioHOLZ @ Innovationssymposium“ erreichen möchten?

Ich möchte mit dem Symposium 3 Dinge erreichen. Erstens einen Impuls aus der Wissenschaft geben, um neue Impulse und Anregungen an die Teilnehmer weiterzugeben. Zweitens erwarte ich mir einen spannenden Austausch in den Workshops, aus welchen bestenfalls weitere Forschungsprojekte für unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Röllich entstehen – was auch der Kern des Förderprojekts RegioHOLZ ist. Drittens würde ich mich freuen, wenn das Symposium dazu beiträgt, die weitere Vernetzung innerhalb der Holzbranche – auch über die Region Nordschwarzwald hinaus – voranzubringen.

  1. Welche Personen möchten Sie gezielt damit ansprechen?

Im Prinzip alle Unternehmen der Holz- und Möbelbranche, gezielt jedoch solche, die Bedarf an kompetenter Unterstützung im Bereich Forschung und Entwicklung benötigen oder sich aktiv mit anderen Akteuren in der Region und darüber hinaus vernetzten wollen.

  1. Was ist Ihr Appell an die Unternehmen der Holzindustrie im Nordschwarzwald?

Es ist Zeit die Chancen zu nutzen! Mit RegioHOLZ fließen Fördergelder in die Region, und zwar explizit für die Holz- und Möbelbranche. Wir wünschen uns möglichst viele Ideen, Projekte und Impulse seitens der Unternehmen, um diese Weiterzuentwickeln und damit die holznahe Wertschöpfung in der Region zu stärken.

Prof.Dr.-Ing. Claus Lang-Koetz

Prof.Dr.-Ing. Claus Lang-Koetz

  1. Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Claus Lang-Koetz, ich bin Ingenieur und Professor für Nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement an der Hochschule Pforzheim.

  1. Erzählen Sie etwas zu Ihrer Fachrichtung (Ressourceneffizienz) und wie Sie zu dieser kamen?

Ressourceneffizienz konsequent umzusetzen bedeutet für mich einerseits, immer wieder einen Blick darauf zu werfen, wieviel Materialien und Energie verwendet werden. Dabei sollten Produktion und Logistik des Unternehmens, aber auch der komplette Lebenszyklus der Produkte betrachtet werden. In der Praxis findet man dann immer wieder Potenziale, um effizienter zu werden. Das spart Kosten und hilft gleichzeitig der Umwelt – ein faszinierendes Thema!

  1. Was möchten Sie mit Ihrem Vortrag vermitteln?

Ich werde mit meinen Vortrag mit meinem Kollegen Dr. Christian Haubach teilen. Er wird Potenziale und geeignete Methoden für die Betrachtung von Ressourceneffizienz in Produktion und Logistik aufzeigen. Ich werde darstellen, wie man das Konzept der Ressourceneffizienz als Impulsgeber für Innovationen nutzen kann. Wir beide wollen die Zuhörer für unser Thema begeistern, aber auch konkrete Hinweise für die Praxis in der Firma mitgeben.

  1. Welches Potenzial sehen Sie für Ressourceneffizienz im Hinblick auf Holz?

Die Potenziale von Holz als Werkstoff sind aus meiner Sicht noch nicht voll genutzt. Das liegt unter anderem daran, dass Ingenieure oft zu wenig von seinen Möglichkeiten wissen. Es gibt also sicher noch viele neuartige Anwendungsmöglichkeiten!

Ein weiteres Potenzial liegt wie oben dargestellt in Produktion und Logistik. Anerkannte Untersuchungen zeigen, dass man oft schon mit einfachen Analysemethoden eine Kostenersparnis von 10% erzielen kann. Das gilt sicherlich auch für die Holzbranche.

Auf dem Symposium gibt es dann weitere Infos – damit die Teilnehmer auch etwas Konkretes „mit nach Hause“ nehmen können.